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Land aus Wein und Stein

Zweite Runde der Gebietsweinprämierung Saale-Unstrut 2017

54.375 Hektoliter Wein gibt es vom 2016er Jahrgang an Saale-Unstrut. Auf den Jungweinproben präsentierten sich die Weine des neuen Jahrgangs sehr ausgeprägt in ihrer Frucht und somit typisch für das Anbaugebiet. Das Weinjahr 2016 bringt vorwiegend im Basissegment ausgezeichnete Tropfen von hohen Qualitäten hervor. Aber auch ausgewöhnliche Spezialitäten im Prädikatsweinbereich sind den Winzern der Region hervorragend gelungen.

Nun geht die Gebietsweinprämierung Saale-Unstrut 2017 in die zweite Runde. Insgesamt 145 Anstellungen, davon 138 Weine und 5 Sekte und 2 Seccos stellen sich dem kritischen Urteil der Juroren am 23. & 24. Mai.

78 Weine und zwei Winzersekte sowie ein Secco bewiesen sich bereits in einer ersten kleineren Degustationsrunde am 28. März. Fünf Winzerbetriebe erhielten im zeitigen Frühjahr schon die höchste Prämierung. Gleich vier Mal Gold räumte dabei die Winzervereinigung Freyburg ab – unter anderem für ihrem einzigartigen 2016er Hölder. Weitere Gold-Medaillen erhielten das Weingut Johannes Beyer für einen 2015er Weißburgunder Barrique, das Landesweingut Kloster Pforta für einen ausgewöhnlichen Eiswein vom Roten Traminer, sowie das Thüringer Weingut Bad Sulza für ihren 2016er Muskat Ottonel. Eine goldene Medaille ging auch nach Höhnstedt an die dort gleichnamigen Weinerzeuger für den 2015er Silvaner im Spätlesebereich. Hinzu gesellten sich insgesamt 48 SILBERNE und 22 BRONZENE Prämierungssiegel.

Insgesamt beteiligen sich an der Saale-Unstrut Gebietsweinprämierung 2017 33 Weinproduzenten, die so die Qualität ihrer Arbeit auf dem Weinberg und in den Kellern unter Beweis stellen.

Über die Qualität der angestellten Weine urteilt eine siebenköpfige Jury aus amtlich anerkannten Weinprüfern mit Hilfe präzise definierter Kriterien. Maximal fünf Punkte kann ein Wein erreichen. Mindestens 3,5 Punkte sind für Bronze nötig, 4,0 für Silber und 4,5 für Gold. Die Weine werden blind verkostet und aus Glas-Karaffen eingeschenkt. Lediglich die Rebsorte (außer bei Cuvée), die Qualitätsstufe und der Jahrgang sind dem Prüfer bekannt. Die Rebensäfte werden nach Klarheit, Geruch, Geschmack und Harmonie bewertet. Die amtlich anerkannten Weinprüfer der 2. Degustationsrunde 2017 sind: Hannelore Jankowa (Rotkäppchen-Mumm Sektkellerei), Elisabeth Born (Weingut Born), André Zahn (Kellermeister, Thüringer Weingut Zahn), Hans Albrecht Zieger (Winzervereinigung Freyburg-Unstrut eG), Dr. Tobias Haufe (Landesuntersuchungsanstalt f. Gesundheits- u. Veterinärwesen, Sachsen), Stephan Herzer (Weingut Herzer), Andreas Clauß (Thüringer Weingut Bad Sulza)

Für Journalisten und Winzer besteht wieder die Möglichkeit, am Verkostungstermin teilzunehmen. Die Weine können im Nebenraum degustiert werden. Die Teilnahme an der Verkostung außer der Wertung ist begrenzt, und filtert sich nach der zeitlichen Rückmeldung.

Welche Weine von welchen Weinproduzenten dann konkret eine Prämierung errungen haben, wird bei der öffentlichen Auszeichnungsveranstaltung am Donnerstag, den 15. Juni 2017, 16.00 Uhr im Ratskeller-Saal in Naumburg (Saale) bekannt gegeben. Dann stehen die Medaillenträger gemeinsam mit ihren Erzeugern im Fokus der Veranstaltung. Weinfreunde und Fachhändler haben dann die Gelegenheit gemeinsam mit den Winzern die Weine zu verkosten und über den Jahrgang selbst zu urteilen.

Weinfreunde, Genießer und Neugierige können Eintrittskarten zum Preis von 35,00 € / Pers. (inklusive kleinem Imbiss) erwerben.
Kartenbestellungen können im Büro der Gebietsweinwerbung vorgenommen werden, Tel. 034464 – 26110 oder per Mail info@weinbauverband-saale-unstrut.de.

Hintergrund
Die Gebietsweinprämierung Saale-Unstrut wird seit 1995 durch den Weinbauverband Saale-Unstrut organisiert. Sie ist Wegweiser bei der Einschätzung der Weinqualitäten sowie der Einordnung neuer Jahrgänge aus dem nördlichsten Qualitätsweinanbaugebiet Deutschlands.

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