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Land aus Wein und Stein

Antrittsbesuch der Deutschen Weinkönigin Lena Endesfelder und den Deutschen Weinprinzessinnen Mara Walz und Christina Schneider, 17./18. Juli 2017

die Deutsche Weinkönigin Lena Endesfelder und die beiden Deutschen Weinprinzessinnen Mara Walz und Christina Schneider werden am 17. & 18. Juli im Saale-Unstrut Weingebiet erwartet. Gemeinsam mit unserer Gebietsweinkönigin Jenny Meinhardt bereisen die Damen eineinhalb Tage lang die Region. Die Weingüter Johannes Beyer, Mario Thürkind sowie das Thüringer Weingut Bad Sulza freuen sich schon sehr auf den hoheitlichen Besuch.

Weitere Stationen sind die Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien und die Winzervereinigung Freyburg, sowie die schönste Weinsicht am Max Klingerweinberg in Großjena, wo das Weingut Herzer die Majestäten empfangen wird. Die Tradition des Setzens einer Rebe im Schlifterweinberg wird fortgesetzt und in der Schlifterhütte erfolgt der Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Freyburg im Beisein des Freyburger Bürgermeisters Udo Mänicke.

Kurze Vita der Deutschen Weinkönigin Lena Endesfelder aus Mehring an der Mosel
Die 23-jährige Winzerin hat das Studium Bachelor of Science Weinbau und Oenologie in Geisenheim erfolgreich abgeschlossen und bewirtschaftet seither gemeinsam mit Mutter und Schwester das eigene Weingut in Mehring an der Mosel. Keller und Weinberg sind ihre Aufgabe. „Zum Glück ist dies bereits mein dritter eigener Jahrgang, so dass ich schon gelassener bin“, sagt sie, die jetzt eben nicht durch das Amt der Deutschen Weinkönigin jeden Tag im Keller vor Ort sein kann. Der Schreibtisch im Büro, das eigentlich ihre Mutter leitet, ist zum „Königinnentisch“ geworden: Vier gebastelte Kronen stehen dort für die vier royalen Ämter, die Lena innehatte, bzw. hat: Ortsweinkönigin, Verbandsgemeinde-Weinkönigin, Moselweinkönigin und nun Deutsche Weinkönigin. Wenn Zeit bleibt, betreibt Lena Volks- und Showtanz, geht Schwimmen oder fährt Fahrrad und Inliner. Wein ist für Lena „der perfekte Lebensbegleiter, denn es gibt ihn für jede Lebenslage: Von prickelnd als Sekt, bis gemütlich als Rotwein.“ Gerne trifft sie sich mit Freunden aus dem Ort und schenkt Gästen Wein aus. „Hier ist die Verbundenheit über alle Altersstrukturen hinweg sehr groß“, erzählt sie. Das gibt Rückhalt für ein Jahr, in dem sie als 68. Deutsche Weinkönigin auf rund 200 Terminen weltweit für den deutschen Wein im Einsatz ist.

Kurze Vita der Deutschen Weinprinzessin Mara Walz aus Vaihingen/Enz-Ensingen in Württemberg
Die 25-jährige hat ihr Duales Studium für Weinbau & Oenologie in Neustadt bereits abgeschlossen und arbietet nun statt im elterlichen Weingut vor allem „am modernen Bild des Weinlands Deutschland“. Am Wein mag sie die „Vielseitigkeit und Abwechslung“, liebt die Arbeiten im Keller wie im Weinberg, in der Herstellung wie in der Vermarktung. Als älteste Tochter einer Winzerfamilie wurde sie schon früh mit den zahlreichen Aufgaben im Weingut vertraut. Das Studium der Weinbetriebswirtschaft an der Hochschule Heilbronn war ihr schon „zu weit weg vom Weinberg“, so dass sie nach zwei Semestern eine Ausbildung zur Winzerin vorzog und in das Duale Studium für Weinbau & Oenologie in Neustadt wechselte, das sie 2015 erfolgreich abschloss. Schon früh engagierte sie sich für den Weinausschuss der Landjugend und war Gründungsmitglied der Jungwinzervereinigung „Wein.Im.Puls – Junges Württemberg“, die sie derzeit gemeinsam mit rund 40 weiteren Mitgliedern in eine Genossenschaft überführt. In der Generation Riesling ist sie ebenfalls aktiv. Wenn Sie „den Kopf frei braucht“, joggt sie durch den Wald hinter dem heimatlichen Weingut in Ensingen, oder genießt die Zeit mit Freunden.

Kurze Vita der Deutschen Weinprinzessin Christina Schneider aus Nordheim in Franken
Glücklich zeigte sich Christina Schneider aus Franken bei ihrer Krönung. „Ich kann noch gar nicht glauben, was hier gerade passiert“, sagte die 22jährige, die ihr Master-Studium der Psychologie nun ein Jahr zurückstellen wird, um sich als Deutsche Weinprinzessin in den Dienst der Weine aus den 13 Anbaugebieten zu stellen. Seit März 2016 war sie bis März 2017 Frankens Weinkönigin, deshalb waren im Studium erstmal Urlaubssemester angesagt, denn auf dem Stundenplan standen viele Termine im Dienst des Frankenweins. Mit dem Bachelor der Psychologie in der Tasche, strebt Christina noch den Master-Abschluss in Psychologie an. In der 11. und 12. Klasse hatte sie bereits Psychologie als Wahlpflichtfach, erlebte im Studium, wie vielseitig diese Fachrichtung ist und interessiert sich besonders für den rechtspsychologischen und gutachterlichen Bereich. Lesen, Schwimmen, Fitnesstraining, Volleyball und Radfahren zählen zu ihren Hobbys, doch ganz oben steht der Wein. Er ist für Christina „ein wunderbares, vielfältiges und besonderes Kulturgut, das Menschen verzaubert und verbindet“. Und je mehr sie sich mit den anderen Anbaugebieten beschäftigt, desto beeindruckter ist sie sowohl von den Landschaften als auch von den vielen unterschiedlichen Weinen.

Quelle: Deutsches Weininstitut, Bodenheim

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